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EVS - der CODEC für bessere akustische Qualität in allen Netzen

Seit der Einführung von 4G LTE und VoLTE im Jahr 2016 entwickelt sich die Sprachqualität in den Mobilfunknetzen und bei den verwendeten Smartphones schnell weiter. Mit dem EVS (Enhanced Voice Services) Codec steht uns eine Technologie zur Verfügung, die nicht nur Sprachdaten kristallklar überträgt, sondern auch die benötigte Bandbreite für Telefongespräche so gering wie möglich hält.

Zwei Trends beschleunigen die zunehmende Nutzung der Technologie für HD-Voice Qualität:
zum einen beschleunigt die Abschaltung der 3G Netze den Austausch der Endgeräte bei den Nutzern, da viele Smartphones, die bislang nur 3G unterstützten, nun gegen neue 4G oder 5G Geräte mit HD-Voice Fähigkeiten ausgetauscht werden müssen. Zum anderen findet auch im Festnetz durch die fast abgeschlossene Umstellung auf All-IP Anschlüsse ein beschleunigter Austausch der Endgeräte statt. Auch hier kommen dann moderne schnurgebundene oder DECT-Endgeräte zum Einsatz, die HD-Voice mit dem Codec G.722 unterstützen. 

Die Sprachqualität

Mit der Nutzung des EVS-Codec in den Netzen der Netzbettreiber und den Endgeräten der Nutzer ist dann die Sprachqualität in Festnetz und Mobilfunk absolut mit der Qualität der OTT-Telefonie über die gebräuchlichen Messenger-Apps vergleichbar. Auch Netzdienste wie Voicemail oder IVR-Lösungen profitieren von HD-Voice Qualität und dem EVS-Codec durch verbesserte User Experience. Viele Nutzer mit aktuellen Smartphones oder Festnetzgeräten haben sich schon an die hohe Sprachqualität gewöhnt und setzen diese als gegeben voraus.

Welche technischen Neuerungen bringt der EVS Codec?

Bezogen auf die Sprachqualität ist der EVS-Codec die erste Implementierung, die Audiofrequenzen bis zu 20 kHz im Fullband-Mode verarbeitet. Zur Erinnerung: Das gesamte hörbare Spektrum des Menschen reicht von ca. 20 Hz bis 20 kHz, nimmt aber mit dem Alter ab.

Neben der Adaptierung der Audiobandbreite ermöglicht der EVS-Codec mittels Sprachkompression auch eine deutliche Reduktion der zu übertragenden Daten in den Netzen. Je nach verfügbarer Bandbreite in den jeweiligen IP-Netzen, adaptiert der Codec die Kompressionsrate und passt die benötigte Übertragungsbandbreite in einem sehr weiten Rahmen von 5,9 Kbit/s bis zu 128 Kbit/s an.

Die Evolution

Seit der Einführung von ISDN in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Codec G.711 mit einer Audiobandbreite von bis zu 3,4 kHz (=Narrowband) die Referenz. Der folgende, schon in den 3G UMTS-Netzen verwendete AMR-WB (Wideband) Codec, war der nächste Meilenstein und verdoppelte die Audiobandbreite auf 7 kHz und bot deutlich verbesserte Sprachverständlichkeit. Der EVS Codec steigert die Audiobandbreite jetzt auf 20 kHz und präsentiert deutlich mehr Details beim Telefonieren in Hifi-Qualität.

Vorteile der EVS Technologie für Netzbetreiber

Alle Lösungen, die auf der CreaLog-Plattform SDP7 basieren, unterstützen vollständig den EVS Codec und viele weitere Codecs.
Mit Hilfe der Full-HD Voice-Technologien überwinden Service Provider die bisherigen Einschränkungen in ihren Netzen, zum Beispiel die reduzierte Audiobandbreite und die reine Codec-Fokussierung auf Sprachverständlichkeit. Über die QoS-Verwaltung in 4G/5G Netzen bietet EVS die Möglichkeit, OTT-Messengerdienste (WhatsApp, Signal, Telegram, ...) nicht nur hinsichtlich der Audioqualität zu übertreffen, sondern auch in Bezug auf Robustheit und Verfügbarkeit der Dienste. So bietet sich Netzbetreibern sogar die Möglichkeit, gegenüber OTT-Diensten verlorenes Terrain zurückzugewinnen.

 

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