Da pro Sendung nur ein Anrufer den begehrten Kandidaten-Status erhält - und um die Kosten für die Hugo-Fans in Grenzen zu halten - wird er oder sie vom Hugo-Team zurückgerufen und kann um den Hauptpreis kämpfen. Dabei muss man der Zeichentrickfigur Hugo per Tastendruck helfen, tückische Hindernisse zu überwinden und am Ende seine Familie zu retten - und das alles live am Telefon während der Sendung.
Um nicht nur einzelne Anrufer:innen zu begeistern die live mitspielen durften, erhielten alle Anrufer:innen die Möglichkeit auf einem CreaLog-Portal strukturiert Namen und Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie nahmen dann automatisch an der Verlosung von attraktiven Trostpreisen teil. Die die große Anzahl gewonnener Adressdaten konnte anschließend auch für Marketingmaßnahmen des Senders genutzt werden.
Hinter den Kulissen arbeitet ein Stab von 30 Mitarbeitern, der Technik, Kameras, Anrufer, Spiele und Preise koordiniert. Als Moderatorinnen gehören unter anderem Sonja Zietlow und Minh-Khai Phan-Thi zum Team. Beide schaffen von Hugo aus auch den Sprung ins große Showbusiness. Hugo selbst rannte, surfte, schwamm in 674 Folgen der Hugo-Show bis 1997 - und ist immer noch im Web präsent, wie die Seiten des Fan-Clubs beweisen: www.hugoswelt.de.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Hugo_Show
Das Hugo-System ist einer der frühen Vorläufer heutiger Mass Voting-Plattformen, die immer wieder in aktuellen Unterhaltungs-Shows wie zum Beispiel beim ESC für Abstimmungen zum Einsatz kommen. Waren damals schon 250.000 Anrufe in 30 Minuten zu bewältigen, schafft die CreaLog Mass Voting-Plattform heutzutage bei der Swisscom ein Vielfaches: Bei Televote- und Call-in Aktionen von Schweizer TV- und Radio-Stationen werden mehrere hunderttausend Anrufe und SMS in den kurzen Zeitfenstern der Sendungen verarbeitet. Um es noch deutlicher zu machen: Die Plattform bewältig im Live-Betrieb von Televotings rund 1.400 Neuanrufe je Sekunde!